
Friedrichs, Ralf
Berater Abfallwirtschaft
So trennst du richtig.
Die Biotonne wird von der Stadt bereitgestellt und ist eindeutig Ihrem Grundstück zugeordnet. Sie wird alle zwei Wochen geleert. Wer seine Bioabfälle ordnungsgemäß selbst kompostiert, kann sich auf Antrag von der Pflicht befreien lassen.
In die Biotonne gehören alle organischen und kompostierbaren Abfälle aus Küche und Garten: Obst- und Gemüsereste, auch verdorbene, Kaffee- und Teefilter, Eierschalen, Speisereste ohne Flüssigkeiten sowie Brot- und Backwaren. Auch Gartenabfälle wie Laub, Rasenschnitt, kleine Äste und verwelkte Blumen können hier entsorgt werden, ebenso Küchenpapier.
Nicht in die Biotonne gehören dagegen Plastiktüten – auch keine als „kompostierbar" beworbenen –, Windeln und andere Hygieneartikel, Asche, Zigarettenkummern, Steine, Sand, Katzenstreu, Metall, Glas, Verpackungen sowie größere Mengen Flüssigkeit.
Ein praktischer Tipp: Speisereste lassen sich am besten in Zeitungspapier einwickeln statt in Plastiktüten zu verpacken. So bleibt die Tonne sauberer und der Inhalt lässt sich problemlos kompostieren.
Nicht in die Biotonne gehören Plastiktüten, auch keine als „kompostierbar" beworbenen Tüten, da sie sich in der Kompostierungsanlage nicht ausreichend zersetzen. Ebenso haben Windeln und andere Hygieneartikel dort nichts zu suchen, genauso wenig wie Asche und Zigarettenkummern. Auch Steine, Sand und Katzenstreu zählen nicht zu den organischen Abfällen und gehören daher nicht hinein. Metall, Glas und sonstige Verpackungen sind ebenfalls fehl am Platz, da sie sich nicht kompostieren lassen. Zudem sollten größere Mengen Flüssigkeit vermieden werden, da sie den Kompostierungsprozess stören können.

Berater Abfallwirtschaft